Hahnenkamm MTB-Rennen

Der Hahnenkamm hat seine Mountainbike-Helden

Die Voraussetzungen hätten besser nicht sein können: strahlender Sonnenschein, hochmotivierte Radsportler und viele gut gelaunte Zuschauer am Start, entlang der Strecke und im Zielgelände:  Das 32. Internationale Mountainbike-Rennen auf den Hahnenkamm (das auch als Tiroler Meisterschaft im Hillclimb ausgetragen wurde) forderte viele knappe Entscheidungen und zauberte nicht nur den Veranstaltern des SV Kitzsports ein breites Grinsen ins Gesicht.

Damen-Streckenrekord hauchdünn verpasst und haarscharfe Duelle bei den Herren

Nach der Zwangspause im letzten Jahr, war die Motivation beim Starterfeld heuer wohl besonders hoch. So konnte die Außerfernerin Julia Sörgel vom Radclub Reutte ihre eigene Siegerzeit von 2019 um fast 3(!) Minuten unterbieten und schrammte mit einer Gesamtzeit von 45:34 min. nur haarscharf am Streckenrekord vorbei (2013: Daniela Pintarelli 45:16 min.) Damit kürte sich Sörgel auch wieder souverän zur Tiroler Meisterin im Hillclimb. Streckenrekordhalterin Daniela Traxl-Pintarelli war übrigens auch am Start und erzielte hinter der jungen Steirerin Maya Walcher (SV St. Radegund) die drittschnellste Zeit bei den Damen. Besonders knapp war auch die Entscheidung bei den Herren, wo der Finne Toni Tähti seinen Sieg von 2018 wiederholen konnte und sich vor „Hahnenkamm-Urgestein“ Hans-Peter Obwaller (38:14 min) und dem „langen“ Südtiroler Michael Spögler (38:30 min.) die Tagesbestzeit (37:29 min.) holte.

SV Kitzsport zieht zufrieden Bilanz

Wie schon beim Hornradrennen waren mit Phillip Hueber, Hannes Gianmoena, Toni Ehrensberger und Anton Grander auch wieder vier Athleten für den veranstaltenden SV-Kitzsport am Start, die sich besonders freuten, dass dieses Jahr auch wieder „das Battle“ auf den Hahnenkamm stattfinden konnte. Und Rennleiter Josef Eberl zeigte sich einmal mehr hoch erfreut über den unfallfreien Ablauf des Rennens und die vielen strahlenden Gesichter – bei den Teilnehmern aber auch bei den Zuschauern. „Man merkt richtig, wie sich jeder (mit)freut, dass wieder Rennen gefahren werden! Und natürlich wir sind sehr stolz, diese zwei Klassiker im Radsport als veranstaltender Sportverein ausführen zu dürfen und freuen uns schon wieder sehr auf 2022.“