Sarcasm Syndrome

Heavy Doom Metal aus Tirol

Die 80er Jahre waren vorbei und die Dekadenwende zu den 90ern brachte frischen Wind in die Gefilde der harten Musik.  
Glam und Hair Metal verschwanden aus den Charts wie der Haarspray aus der Dose, der bis dahin raue Thrash Metal wurde salonfähig und etwas gänzlich Neues wehte aus dem Nord Nord Osten der USA herüber, der Grunge aus Seattle. 
Aber egal, woher der Metalwind auch wehte, er war voller Testosteron und abgesehen von ein paar Ausnahmen ala Doro Pesch, war er fest in männlicher Hand. Zu dieser schwermetallischen Zeit wagten es ein paar tiroler Jungspunde, selbst Musik zu machen.
Noch unklar, wohin diese Reise gehen soll, stießen die Jungs auf eine Sängerin, die nicht in die traditionelle Heavy Intonation fiel, sondern sich charakteristisch mit einer melodischen Frauenstimme abhob. Sarcasm Syndrome wurden 1991 in Innsbruck gegründet. In ihrer ersten Existenzphase bis 1997 brachten sie zwei Demos heraus, verschwanden dann aber mangels breiterer Anerkennung wieder von der Bildfläche. Zwanzig Jahre später ist die Doom-Szene längst etabliert und Bands wie Nightwish oder The Gathering sind fixe Größen. Ebenfalls ist der von Sarcasm Syndrome gespielte Sound mittlerweile anerkannt und breitenkompatibler, somit erfolgte die Reunion. Und da eine Reunion bekanntermaßen mit einem Tonträger gekoppelt mehr Spaß macht, wurde 2019 die erste CD "Thy Darkness", quasi nach 28 Jahren, als Erstwerk eingespielt. Insgesamt sieben Tracks bieten Sängerin Petra Maier, die Gitarristen Daniel Bachmaier und Matthias Nussbaum, Basser Roland Wurzer und Drummer Andreas Elsler auf "Thy Darkness". 2020 Arbeiten sie fleißig an neuem Songmaterial für ein neues Album und sind gleichzeitig auf der Suche nach einem Label für den neuen Stoff.

Unser CD-Review von "Thy Darkness" findet ihr hier.

 

FalbesonerFalbesoner