RLB Kunstpreis 2026: Auszeichnung für zeitgenössische Kunst in Tirol 

  • Freier Eintritt: Die Ausstellung ist für alle vom 21.07. bis 19.09.2026 kostenlos und frei zugänglich.
  • Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 14:00 bis 18:00 Uhr | Samstags von 10:00 bis 13:00 Uhr | Sonntags und an Feiertage geschlossen.
  • Zentraler Ort: Kunstbrücke im RAIQA-Quartier (Adamgasse/Raiffeisenplatz 1).
  • Leichte Anreise: Direkt gegenüber dem Hauptbahnhof Innsbruck (ideal für Zug, Bus und Tram).
  • Für Autofahrer: Eine öffentliche Tiefgarage befindet sich direkt im Gebäude.

Bereits zum elften Mal wurde der RLB Kunstpreis der Raiffeisen-Landesbank Tirol vergeben. Seit seiner Einführung im Jahr 2004 zählt er zu den bedeutendsten Auszeichnungen für zeitgenössische Kunst in Tirol und bietet Künstlerinnen und Künstlern mit Tirol-Bezug eine wichtige Plattform, um ihre Arbeiten einem breiten Publikum zu präsentieren.

95 Einreichungen und drei ausgezeichnete Positionen
Insgesamt wurden heuer 95 Werke eingereicht. Eine Fachjury wählte daraus drei Kunstschaffende aus, deren Arbeiten durch ihre künstlerische Qualität und ihre individuellen Zugänge überzeugten. Der mit 15.000 Euro dotierte Hauptpreis ging an Matthias Noggler. Die beiden Förderpreise in Höhe von jeweils 6.000 Euro erhielten Vik Bayer und Simona Obholzer. Zusätzlich umfasst der Hauptpreis eine Einzelausstellung in Kooperation mit den Tiroler Landesmuseen.

Matthias Noggler gewinnt den Hauptpreis
Mit seinen Arbeiten setzt sich Matthias Noggler intensiv mit Raum, Material und Wahrnehmung auseinander. Seine Werke entstehen aus der Auseinandersetzung mit alltäglichen Strukturen und eröffnen neue Blickwinkel auf bekannte Formen. Die Jury würdigte insbesondere die konzeptionelle Stärke und die präzise künstlerische Umsetzung seiner Arbeiten.

Förderpreis für Vik Bayer
Der Förderpreis ging unter anderem an Vik Bayer, dessen Werke durch einen experimentellen Umgang mit unterschiedlichen Materialien und Ausdrucksformen geprägt sind. Die Arbeiten bewegen sich zwischen zeitgenössischer Bildsprache und gesellschaftlichen Fragestellungen und zeigen eine eigenständige künstlerische Handschrift.

Simona Obholzer überzeugt die Jury
Auch Simona Obholzer wurde mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit Themen wie Identität, Erinnerung und Wahrnehmung. Mit ihrer vielschichtigen Herangehensweise und der Verbindung unterschiedlicher Medien konnte sie die Jury überzeugen und sich einen Platz unter den diesjährigen Preisträgerinnen sichern.

Wichtige Bühne für zeitgenössische Kunst
Der RLB Kunstpreis unterstreicht einmal mehr die Vielfalt und Qualität der Tiroler Kunstszene. Neben der finanziellen Unterstützung eröffnet die Auszeichnung den Kunstschaffenden neue Möglichkeiten zur öffentlichen Präsentation ihrer Werke und trägt dazu bei, zeitgenössische Kunst einem breiten Publikum näherzubringen. Damit bleibt der Preis eine wichtige Institution zur Förderung junger und etablierter Künstlerinnen und Künstler in Tirol.

Fotograf: Günter Kresser